1 Jahr Kulturnetz Frankfurt

Weil wir ja beide zu den Gründungsmitgliedern des Kulturnetz Frankfurts gehören, freuen wir uns, dass wir in der Woche nach Pfingsten unser erstes Kulturnetz-Fest feiern und noch dazu im „Bett“ in Sachsenhausen. Ein schön buntes Programm ist auch zusammengekommen, aber lest selber:

1 Jahr Kulturnetz Frankfurt – “Wer A sagt, muss auch B sagen – Poesie, Musik, Film & Kunst”

Do., 31. Mai, 20 Uhr
Das Bett
Klappergasse 16
60594 Frankfurt
Tel. 069/60629873
www.bett-club.de


Musik & Performance:
Mr. Ebu, Oriental Jam, Bloeck[&]Bass, Dirk Hülstrunk, DJ Minus Man

Poesie:
Doris Gruber, Heike Reich, Joachim Durrang, Selma Ceylan, Bernhard Bauser

Kurzfilme:
Bernhard Bauser

Bildende Kunst/Visual Art:
Kunsttraum-Eigenart, Ahmet Sinci, Karin Jung

Moderation:
Doris Gruber, Dirk Hülstrunk


Als kulturelles Netzwerk bietet der gemeinnützige Kulturnetz Frankfurt e.V. seit einem Jahr AutorInnen, DichterInnen, FilmemacherInnen, bildenden KünstlerInnen und MusikerInnen gleichermassen eine Plattform. Darüber hinaus vermittelt der Verein Bildungsangebote wie Schreibworkshops oder soziale und interkulturelle Projekte.

Kulturnetz Frankfurt fördert den “poetry slam! frankfurt” und “U20-Slam”, die offene Bühne “Salon Franco”, die “Lesebühne Bett”, kulturelle Stadtführungen, das integrative Kunstprojekt „Kunsttraum Eigenart“ sowie “Knallfabet – die Sendung für Sprache Kunst und Kitsch” auf Radio X.

Zum einjährigen Geburtstag stellen sich die Kulturnetz Projekte im Rahmen eines kleinen Festivals für Poesie, Musik & Bildende Kunst vor. Kurzlesungen mit Heike Reich, Joachim Durrang, Bernhard Bauser, Doris Gruber, Selma Ceylan, soundpoetische Performance von Dirk Hülstrunk, ein filmisches Kurzportrait des Jazz Poetry Slam Frankfurt, Bilder von Ahmet Sinci, Karin Jung und des integrativen Kunstprojektes „Kunst-Traum Eigenart“, Trash Poetry & Sounds mit Bloeck[&]Bass, Live Musik von Mister Ebu und Oriental Jam und Platten von DJ Minus Man runden den Abend ab

Freie Musik :: Karim Amari – shruti

Die letzte Zeit war anstrengend, viel Arbiet und Zeitdruck, deshalb heute mal ein wenig was ruhiges zum Entspannen, klassische indische Musik von dem in Frankreich lebenden Künstler Karim Amari. Sehr schöne Stücke mit Sitar, Tabla und Gesang in einer sehr schönen Aufnahme.

Das Album findet Ihr zum Download bei Jamnedo unter diesen Link, dort könnt Ihr auch dem Künstler mit einer Spende unterstützen. Bilder von Karim Amari findet Ihr auch auf seiner Homepage.

Stasi 2.0 – Streetart for Beginners

„Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit“ sagte Karl Valentin und hat damit auch recht. Etwas einfacher lassen sich nun in Sachen streetart erste Erfahrungen sammeln. Zum Einstieg gibt es zum Beispiel hier eine schöne Schablone zum Selberbasteln.

stasi-20.jpg

(Bild via dataloo)

Kunst ist ja mitnichten zweckfrei – Hintergründe zum Sinn & Zweck finden sich unter Netzpolitik und noch mehr gibt es beim Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung.

Viel Spaß bei der Kunst.

Schön wieder heimzukommen …

… und dann vor Frankfurt schon von einem dieser Geister links und recht an der Bahnline begrüßt zu werden, die Ihr sicher schon an allen möglichen Ecken in der Stadt gesehen habt:

geist01

Der hier ist zwar aus Bornheim, aber aus dem festverglasten Zugfenster funktioniert das mit den Fotos leider nicht so toll.

Auf der langen Hin- und Rückfahrt zum Familientreffen hatte ich meinen MP3-Player voll mit Podcasts, und zwar mit Folgen von Ohrzucker und vom Küchenradio.

„Schön wieder heimzukommen …“ weiterlesen

Slam Tipps.

Einfach ein paar Slam Tips Links und so was.

(1) Wilde Worte am Mittwoch, 25.4.2007
Lesung mit Michael Weins und Benjamin Maack!!
Im Anschluß Open Mike!!!
Einlaß 19h, Beginn 20h, Eintritt 4,- Euro,
Räucherkammer Schlachthof Wiesbaden (nähe HbF)

Die Hamburger Autoren Michael Weins und Benjamin Maack haben zwei neue
Erzählbände und sind auf Lesetour. Nächsten Mittwoch machen sie bei den
Wilden Worten in Wiesbaden Station. Nicht verpassen! Und bringt Texte
mit, denn im Anschluß an die Lesung könnt ihr beim Open Mike selbst
verfasste oder auch fremde Texte vortragen. Erscheinet zahlreich!

Mehr Infos: www.wtwwa.de/termine/pretex07/0704lesung.html

(2) Noch schnell ein Termintip für heute abend, 19.4.: Im Wiesbadener
Kulturpalast in der Saalgasse 36 ist heute ab 20 Uhr Vollversorgung mit
warmer Küche und Lesebühne mit Jens Jekewitz, Falk Fatal und anderen.

(3) Ein Ausflug in die Fasanerie lohnt diesen Sonntag besonders, denn am
22.4. wird dort das jährliche Lesefest zum Welttag des Buches gefeiert.
Das Leseprogramm im Zelt geht um 11:00 Uhr los mit einer szenischen
Märchenlesung der Wiesbadener Buchhändler, die das Programm auch um
16:30 mit einer Wiederholung ihrer Bremer Stadtmusikanten abschließen.
Um 15:30 stehen „Wilde Worte für wilde Kinder“ auf dem Programm! Na,
„Wer liest denn da im Wald?“

(4) Schöne Links:

http://ringumusic.de/langeslamblog/
Heiner Lange aus Landshut schreibt über die Slams die er bereist und
fotografiert. Er war auch beim Wilde Worte Slam im März dabei.

www.myspace.com/poetryslam
Der Poetry Slam hat ein schickes Plätzchen bei myspace. Mit Links,
Videos, Sounds und Freunden…

Lesebühnen, Blog als Testament?

Lesebühnen, Slams, U-20 Slams, Speak Tank und mehr. Lebendige Literaturformen überall. Auch heute in der Lesebühne im Bett in Frankfurt.Der Text unten wird schon voeher hier reingestellt und abends vorgetragen. Anders macht es das Literaturhaus Frankfurt. Es widmet sein Poetry-Festival einer verstorbenen englischsprachigen Dichterin, die zu Lebzeiten nur drei Gedichte veröffentliche. Alles andere Post Mortum. Wäre es da nicht tetamentarisch angebracht im Falle einer Berühmtheit nach dem Tod folgende Klausel einzufügen:
Ich verfüge das bei Lesungen meiner Texte nach meinem Tod, meine Urne mit den Überresten dabei ist. Meinen Honoraranteil spenden sie bitte armen lebenden Dichtern und Dichterinnen.

Juristisch wäre es heute noch zu klären ob man sein Testament in einem Blog schreiben kann, genauso wie Patientenverfügungen. Reicht das Passwort als Unterschrift und die gesetzlichen Folgen aus ?

Doch ncoh scheint mir die Sonne, und das soll noch lange so bleiben.

Speak Tank – www.gestuet-renz.com
www.alexanderpfeiffer.de

Slamtermine www.mairisch.de

und nun noch eine :

Radtour

Da draußen steht mein Fahrrad. Da draußen steht mein Fahrrad und ich könnte mich einfach drauf setzten und losfahren. Erst mal zur Nidda, dann durch den Solmspark, Biegwald und am Opelkreisel vorbei. Dann an der Messe zum Hauptbahnhof, Münchnerstraße. Runter in die Stadt. Über den Main, nach Sachsenhausen und ins Bett zur Lesebühne oder einer netten Band. Aber wenn ich schon in Sachsenhausen bin, könnte ich auch mal wieder in den Stadtwald fahren. Der Schiller, hat da auch schon geschlafen. Ich sollte meinen Schlafsack mitnehmen und das Regenkap, Handy und die Kreditkarte. Nachdem ich dann im Stadtwald geschlafen habe, geht es an die Sehringkiesgrube zum Baden. Die Fahrradsession geht ja schon früh los dieses Jahr. Von der Sehring ist es auch nicht mehr so weit zum Rhein. Da geht es dann nur Flussaufwärts. Ich sollte eh etwas abnehmen und mich bewegen. Der Spargel im hessischen Ried kommt auch schon langsam.
Mit polnischen Erntehelferinnen Spargel essen, Weinschorle trinken und im Bauwagen schlafen, habe ich auch noch nicht gemacht. Wenn ich dann schon da bin, geht es den Rhein lang. Links die Berstraße, rechts die Pfalz und vor mir die BASF. Bei Karlsruhe gibt es auch schon nette Campingplätze. Ach, die Verwandtschaft auf dem Bauerhof bei Lahr, wollte ich auch mal wieder besuchen. Dann aber über dem Rhein nach Frankreich, durchs Elsas und rüber nach Besancon und Djon. Dorf für Dorf, von Baguette zu Baguette von Camembert zum Camembert, vom Weißwein zum Rotwein zur Rhone. Endlich bergab Richtung Süden. Links Weinberge, rechts die Autobahn und die Atomkraftwerke. Vor mir Lyon, ah mein geliebtes Lyon, fast wie in Frankfurt. Weiter zur Ardeche, Carmague, rüber nach Marseille zur Bar de la Marine und dann die Küste lang so bis Perpingiou. Jetzt bloß nicht über die Berge sondern so rüber, übers Land nach Bourdeux an den Atlantik. Der Wellen wegen. Dann runter nach Pamplona und wenn ich schon da bin noch mal den Pilgerweg nach Santiago de Compostella. Da kann man bei jeder Dorfkirche übernachten, bekommt einen Tee und einen Spruch von den Christschers. Dann rüber zum Cap Finester, wenn ich doch schon mal da bin. Die Küste runter nach Porto, Lisabon, Villanova de Milfontes, nach Lagos. Rüber nach Spanien und Gibralta. Nur schade das ich kein Mountainbike habe, den ohne ist man in Marokko aufgeschmissen, obwohl die da auch ganz gerne geklaut werden. Also die Küste hoch nach Barcelona. Schnell weiter über Rom, Sofia, Istanbul zur Krim, möglichst bevor es dort kalt wird. Ansonsten über den Libanon, Syrien, Pakistan nach Goa zum überwintern.

Ich müsste nur noch meine Freundin fragen ob sie mitkommen möchte, die Bank anrufen wegen des Überziehungskredites, das mit der Chefin klären wegen der Freistellung und dem negativen Arbeitszeitkonto. Und das mit der Krankenkasse, der Zahnärztin, meiner Hausärztin, den Versicherungen und den Daueraufträgen und der Nachsendeantrag. Oder sollte ich mich gleich an einem Berufsbetreuer wenden?
Dann schnell noch die Wohnung untervermieten, das alte Auto, den Biedermeiersekretär und die Kunstsammlung veräußern und nicht vergessen regelmäßig bei meinen Eltern anrufen. Dem Dirk von der Lesebühne sag ich Bescheid, dass er meine Texte vom Poesie-Blog über www.bepoet.de ablesen soll, und das Rad sollte ich auch mal wieder aufpumpen.

O, mein Rad ist schon wieder platt. Na, dann wird das heute wohl nichts mit dem Ausflug.

… und noch ein Musiktip

Ein wunderschönes Stück, das mir nicht mehr aus dem Ohr geht, hat Boogie auf seinem Blog veröffentlicht:

Rowing My Boat (Song for Nick) – einfach oben den Link klicken und dort anhören.

Boogie (der nicht nur gut sliden kann sondern auch ein Händchen für Webdesing und Grafik hat) und der Captain Cpt.Stubing & the Loveboats beschreiben das was sie machen so:

Wenn man eine Country-Platte rückwärts abspielt, ist das Pferd wieder gesund, die Frau wieder da und die Flasche wieder voll? Kann schon sein. Wenn man die Lieder von Cpt.Stubing rückwärts singt, sind zumindest eine Menge Männer wieder lebendig, die Opfer blinden Unvermögens wurden, die lustige Sache, die wir alle Leben nennen, zu bewältigen.

Auf der Loveboats-Seite gibt es noch mehr Songs und auch Podcasts zu hören. Ausserdem gibt es noch das singalong.blog, eine weiteres Blogprojekt von Boogie, in dem mehrer Leute über Musik schreiben.

[Finn]

Freie Musik :: DIY-note

Ein wunderbares Album unter einer CC-Lizenz, dass ich letztes Jahr auf jamendo gefunden habe.

Wie soll ich es beschreiben? Hat was serielles, jazziges, es wird kräftig mit Sampels gearbeitet, akustische Gitarren – passt in kein gängiges Schema, einfach nur hörenswerte Musik.

Ihr findet das Album zum freien Download hier. Und wer mag, kann da auch den Künstlern spenden.

[Finn]