Trichter

Christan Morgenstern 1897

DERTRICHTER

Zwei Trichter wandeln durch die Nacht.

Durch ihres Rumpfs verengten Schacht

fließt weißes Mondlicht

still und heiter

auf ihren

Waldweg

u. s.

w.

Der herbeigerufene Dichter saß auf der Decke im Park und dachte nach. Es war doch etwas zu konkret satt eines Gedichtes: „Vollmond am 28.6.“ zu schreiben. Naturphänomene, Astronomie,Geografie sind verbreitete Themen der Posie. Maik Lipperts neuer Gedichtband heißt :

im rauchglas des himmels überm gewerbegebiet

www.edition-thaleia.de

Der Verlag: Das fröhliche Wohnzimmer www.dfw.at beschäftigt sich mit experimentellen und allzu alltäglichen. Das Buch: Ein kleiner Schnitt. Unser Krebsjahr von Ilse Kilic und Fritz Widhalm befasst sich in einer besonderen Form mit einer Brustamputation, Bestrahlung etc.! Kein Thema für den großen Poetry-Slam am Sa den 9.6. auf dem Hessentag in Butzbach, Altes Kino. Kein Thema für das große Au Fest auch am Samstag in der Au Rödelheim. Das letzte besetzte Haus Frankfurts feiert mit vielen Bands.

Wann ist der Mensch ein Mensch? Das fragt der Lyrische prosaische Sänger Grönemeyer heute auf dem Anti-G8 Konzert.

Vieleicht beim Vollmond, oder heute Abend bei Sonnenuntergang.

Be Poet

Ach, wäre doch ein Dichter hier!

Poetische Höhepunkte Juni 2007

Mittsommernacht am 21.6.o7

Auftritt der Glühwürmchen die eigentlich Leuchtkäfer sind, in ca. 14 Tagen.

Der jetzige abnehmende Vollmond und der nächste Vollmond am 28.6.07!

Ach, wäre doch ein Dichter hier

Till hatte lange gesucht um diesen romantischen Ort am Rande des Parks zu finden. Juni, hohes Gras, Vollmond und Julia.

Julia im Juni, Rotwein vom Rewe, Käse aus der Kühltheke und Vollmond am Himmel. Julia nahm noch einen großen Schluck Wein, kratze an ihrem Mückenstich und drückte sich fest an Till.

„Schau!“ sagte sie, „Wie schön, ein Glühwürmchen. Ach, wäre doch ein Dichter hier.“ Till streichelte ihren Po, es war ein Moment, der keine Worte brauchte.

Doch plötzlich raschelte das Gras und ein etwas ungepflegter Mann erschien: “Hier bin Ich!“

Till sprang auf und rief: „Hau ab du alter Penner!“

„Aber ich bin doch der Dichter, den ihr euch unbedingt hergewünscht habt. Meint ihr ich stampfe hier freiwillig durch die Brennnesseln.“

„Ich dichte dir gleich was. Hau ab!“ rief Till. Doch Julia flüsterte: „Vielleicht ist er wirklich ein Dichter, wir haben uns doch einen gewünscht. Komm lass ihn doch was dichten, dann sehen wir das ja.“ Till nickte mürrisch.

„Immer das selbe“, sprach, der Dichter. „Erst werde ich gerufen, und dann beschimpft. Jetzt muss ich mich erst mal setzten, und Nachdenken. Kann ich etwas Rotwein haben, und eine Zigarette? Ich nehme mir mal von dem Käse, und wenn ihr noch etwas Autan Spray hättet, wäre es nett. Ich mache es auch kurz, keine Lyrische Prosa und so, aber etwas Konzentration brauche ich schon.“

Fortsetzung folgt!!!! Be Poet.

Slam Tipps.

Einfach ein paar Slam Tips Links und so was.

(1) Wilde Worte am Mittwoch, 25.4.2007
Lesung mit Michael Weins und Benjamin Maack!!
Im Anschluß Open Mike!!!
Einlaß 19h, Beginn 20h, Eintritt 4,- Euro,
Räucherkammer Schlachthof Wiesbaden (nähe HbF)

Die Hamburger Autoren Michael Weins und Benjamin Maack haben zwei neue
Erzählbände und sind auf Lesetour. Nächsten Mittwoch machen sie bei den
Wilden Worten in Wiesbaden Station. Nicht verpassen! Und bringt Texte
mit, denn im Anschluß an die Lesung könnt ihr beim Open Mike selbst
verfasste oder auch fremde Texte vortragen. Erscheinet zahlreich!

Mehr Infos: www.wtwwa.de/termine/pretex07/0704lesung.html

(2) Noch schnell ein Termintip für heute abend, 19.4.: Im Wiesbadener
Kulturpalast in der Saalgasse 36 ist heute ab 20 Uhr Vollversorgung mit
warmer Küche und Lesebühne mit Jens Jekewitz, Falk Fatal und anderen.

(3) Ein Ausflug in die Fasanerie lohnt diesen Sonntag besonders, denn am
22.4. wird dort das jährliche Lesefest zum Welttag des Buches gefeiert.
Das Leseprogramm im Zelt geht um 11:00 Uhr los mit einer szenischen
Märchenlesung der Wiesbadener Buchhändler, die das Programm auch um
16:30 mit einer Wiederholung ihrer Bremer Stadtmusikanten abschließen.
Um 15:30 stehen „Wilde Worte für wilde Kinder“ auf dem Programm! Na,
„Wer liest denn da im Wald?“

(4) Schöne Links:

http://ringumusic.de/langeslamblog/
Heiner Lange aus Landshut schreibt über die Slams die er bereist und
fotografiert. Er war auch beim Wilde Worte Slam im März dabei.

www.myspace.com/poetryslam
Der Poetry Slam hat ein schickes Plätzchen bei myspace. Mit Links,
Videos, Sounds und Freunden…

Lesebühnen, Blog als Testament?

Lesebühnen, Slams, U-20 Slams, Speak Tank und mehr. Lebendige Literaturformen überall. Auch heute in der Lesebühne im Bett in Frankfurt.Der Text unten wird schon voeher hier reingestellt und abends vorgetragen. Anders macht es das Literaturhaus Frankfurt. Es widmet sein Poetry-Festival einer verstorbenen englischsprachigen Dichterin, die zu Lebzeiten nur drei Gedichte veröffentliche. Alles andere Post Mortum. Wäre es da nicht tetamentarisch angebracht im Falle einer Berühmtheit nach dem Tod folgende Klausel einzufügen:
Ich verfüge das bei Lesungen meiner Texte nach meinem Tod, meine Urne mit den Überresten dabei ist. Meinen Honoraranteil spenden sie bitte armen lebenden Dichtern und Dichterinnen.

Juristisch wäre es heute noch zu klären ob man sein Testament in einem Blog schreiben kann, genauso wie Patientenverfügungen. Reicht das Passwort als Unterschrift und die gesetzlichen Folgen aus ?

Doch ncoh scheint mir die Sonne, und das soll noch lange so bleiben.

Speak Tank – www.gestuet-renz.com
www.alexanderpfeiffer.de

Slamtermine www.mairisch.de

und nun noch eine :

Radtour

Da draußen steht mein Fahrrad. Da draußen steht mein Fahrrad und ich könnte mich einfach drauf setzten und losfahren. Erst mal zur Nidda, dann durch den Solmspark, Biegwald und am Opelkreisel vorbei. Dann an der Messe zum Hauptbahnhof, Münchnerstraße. Runter in die Stadt. Über den Main, nach Sachsenhausen und ins Bett zur Lesebühne oder einer netten Band. Aber wenn ich schon in Sachsenhausen bin, könnte ich auch mal wieder in den Stadtwald fahren. Der Schiller, hat da auch schon geschlafen. Ich sollte meinen Schlafsack mitnehmen und das Regenkap, Handy und die Kreditkarte. Nachdem ich dann im Stadtwald geschlafen habe, geht es an die Sehringkiesgrube zum Baden. Die Fahrradsession geht ja schon früh los dieses Jahr. Von der Sehring ist es auch nicht mehr so weit zum Rhein. Da geht es dann nur Flussaufwärts. Ich sollte eh etwas abnehmen und mich bewegen. Der Spargel im hessischen Ried kommt auch schon langsam.
Mit polnischen Erntehelferinnen Spargel essen, Weinschorle trinken und im Bauwagen schlafen, habe ich auch noch nicht gemacht. Wenn ich dann schon da bin, geht es den Rhein lang. Links die Berstraße, rechts die Pfalz und vor mir die BASF. Bei Karlsruhe gibt es auch schon nette Campingplätze. Ach, die Verwandtschaft auf dem Bauerhof bei Lahr, wollte ich auch mal wieder besuchen. Dann aber über dem Rhein nach Frankreich, durchs Elsas und rüber nach Besancon und Djon. Dorf für Dorf, von Baguette zu Baguette von Camembert zum Camembert, vom Weißwein zum Rotwein zur Rhone. Endlich bergab Richtung Süden. Links Weinberge, rechts die Autobahn und die Atomkraftwerke. Vor mir Lyon, ah mein geliebtes Lyon, fast wie in Frankfurt. Weiter zur Ardeche, Carmague, rüber nach Marseille zur Bar de la Marine und dann die Küste lang so bis Perpingiou. Jetzt bloß nicht über die Berge sondern so rüber, übers Land nach Bourdeux an den Atlantik. Der Wellen wegen. Dann runter nach Pamplona und wenn ich schon da bin noch mal den Pilgerweg nach Santiago de Compostella. Da kann man bei jeder Dorfkirche übernachten, bekommt einen Tee und einen Spruch von den Christschers. Dann rüber zum Cap Finester, wenn ich doch schon mal da bin. Die Küste runter nach Porto, Lisabon, Villanova de Milfontes, nach Lagos. Rüber nach Spanien und Gibralta. Nur schade das ich kein Mountainbike habe, den ohne ist man in Marokko aufgeschmissen, obwohl die da auch ganz gerne geklaut werden. Also die Küste hoch nach Barcelona. Schnell weiter über Rom, Sofia, Istanbul zur Krim, möglichst bevor es dort kalt wird. Ansonsten über den Libanon, Syrien, Pakistan nach Goa zum überwintern.

Ich müsste nur noch meine Freundin fragen ob sie mitkommen möchte, die Bank anrufen wegen des Überziehungskredites, das mit der Chefin klären wegen der Freistellung und dem negativen Arbeitszeitkonto. Und das mit der Krankenkasse, der Zahnärztin, meiner Hausärztin, den Versicherungen und den Daueraufträgen und der Nachsendeantrag. Oder sollte ich mich gleich an einem Berufsbetreuer wenden?
Dann schnell noch die Wohnung untervermieten, das alte Auto, den Biedermeiersekretär und die Kunstsammlung veräußern und nicht vergessen regelmäßig bei meinen Eltern anrufen. Dem Dirk von der Lesebühne sag ich Bescheid, dass er meine Texte vom Poesie-Blog über www.bepoet.de ablesen soll, und das Rad sollte ich auch mal wieder aufpumpen.

O, mein Rad ist schon wieder platt. Na, dann wird das heute wohl nichts mit dem Ausflug.

MONDFINSTERNIS

Mondfinsternis
Vollmond Vollmond
Vollmon ollmond
Vollmo llmond
Vollm lmond
Voll mond
Vol ond
Vo nd
V d

V d
Vo nd
Vol ond
Voll mond
Vollm lmond
Vollmo llmond

Vollmon ollmond

Vollmond Vollmond

Der neue Kalender

In der Kunst geht es wie in der Liebe:

Je mehr man sich gibt,
desto mehr man empfängt.

Wirbt die verstorbene Paula Modersohn-Becker auf dem kostenlosen Boesner Kunstkalender. Das Urheberrecht dieser Worte ist abgelaufen und sind kostenlos verwendbar. Es ist erlaubt, fremde Kunst zu verändern und daraus neue Kunst zu machen. Kunst ist besonders geschützt.

Ein gutere Schriftsteller muß lügen können, sagen viele Ratgeber für angehende Literaten.

In meinem neuen Kalender stehen die nächsten Termine für den Salon Franco, immer der erste Samstag im Monat. Demnächst mit www.TilmanDoering.de.ki. Außerdem die kostenlosen Vorlesungen der Poetik-Dozentur in der Uni Ffm., Hörsaal 5 ab 18.00 am 16.+23.+30.1.+6.2.+13.2. mit Urs Widmer und dem Thema: Vom Leben, vom Tod und vom übrigen auch dies und das.

Dieser Freitag ist auch noch Poetry-Slam in der FH-Niebelungenplatz. Bald beginnt eine neue Lesereihe „Im Bett“, das ist in der Klappergasse und Älteren noch als Far Out Bagwandisco bekannt. Da spielen jetzt immer gute neue Bands.

Im Sommer ist mal wieder Dokumenta in Kassel. Ersmals wurde ein katalanischer Sternekoch eingeladen. Also einen Capmingplatz am Edersee vorbestellen oder ein teures Hotel.

Der Sinn eines Kalender ist es, der Demenz vorzubeugen, Geburtstage nicht zu vergessen, Zwangsurlauben vorzubeugen und Spontanität im Rahmen zu halten. Bepoet.

Reisen, Romane, Future, Social und Private Wellness ist auch ein Thema bei mir in diesem Jahr. Bei noch besseren Wetter geht es bald los mit der Sience-Fiction-Führung Frankfurt. Ich suche noch einen Verlag für den ersten Roman. Wochenendkurse im tropischen Thüringen sind geplant. Open-Air-Lesungen oder einfach nur Spaziergänge und überhaupt …………………………………………………. ein Wind von den Azoren

bläst heute an die Ohren.

blühende Tage wünscht Bepoet.

Wechsel

Ich wünsche allen ein besseres als ein schlechteres, ein schöneres und gesunderes oder wenigstens genauso schönes, gesundes und liebes oder noch liebstes. besseres und auf jeden Fall ein anderes, daß aber auch schöner oder genauso schön nur nicht schlechter als das alte sonderen nur ein gutes neues buntes, freudiges, schönes, aufregendes aber ohne Stress, Ärger, Armut und Krankheit sondern mit Glück, Segen, liebe Reichtum ,Sex und sonstiges mit netten und tollen schönen und lieben und anderen aufregendem aber ruhiges entspanntes und erholsames voller Urlaub Sonne, Mond und Sterne und einen guten Schlaf bei angenehmen Temperaturen, vollen Bauch einigen Kilos weniger und gut durchtrainiert ohne zu sehr zu leiden, Leiden sowiesonicht und auch kein Elend sondern ich wünsche euch wirklich, tatsächliches starkes liebes also ein wie soll ich sagen ein schönes Neues Jahr.

….und das alte kommt nicht wieder und am Samstag ist Salon Franco…….!

Weihnachtsgeschichte 1. Teil

Weiss wie Schnee.

Weiss wie Schnee leuchten tausende Glühlämpchen am großen Weihnachtsbaum des Frankfurter Weihnachtsmarktes. Nieselregen tröpfelt. Gepolsterte Schultern drücken von der Seite. Weihnachtspolonaisen versperren den Weg. Endlich , geschafft. Vor mir liegt der eiserne Steg. Der eiserne Weihnachtssteg über dem Weihnachtsmain hinter dem Weihnachtsmarkt mit dem weißen Lichterkettenweihnachtsbaum. Das Weihnachtsgeschäft brummt.

Die Hochhausweihnachtsbeleutung spiegelt sich im Main. Es Nieselt noch immer.

Ich komme an dem weihnachtlichen christlichen Krankenhaus vorbei. Einige Meter weiter strahlt das schneeweiße Licht des Parkhauses auf die Kreuzung. Noch ein paar Meter. Ein paar Meter zur Schulstraße 1a. Im dunklen Licht des Hinterhofes ist Stille. Hinter den hellen Fenstern der Austellungshalle sehe ich Schatten mit Rotweingläsern.

Mehr als 24 junge Kunstpositionen zur Weihnachtsaustellung an weißen Wänden.

Ramons Foto an der Wand ist grau. Nackte Beine baumeln wie in den Raum. Aufgehängt. Tod durch Strangulation. Darunter Bücher. Geschlossene Bücher. Im Hintergrung ein weißer Plastikstuhl. Der Rahmen ist schwarz.

Der Weihnachtsbaum aus Plastikspielfiguren zieht Kinderhände an. Der Tisch am Eingang ist nicht hoch genug für sie. Eltern ziehne die kleinen weg. Kunst ist teuer . Kunst ist fragil.

Aus der letzen Ecke des Raumes leuchten Mädchenaugen von einem Bild entgegen. Darüber steht Respekt.

Respekt ist ein vergessenes Wort. Ein Weihnachtswort. Ein in die Ecke gehängtes Wort.

Ich packe das Wort in den Jutesack und gehe hinaus. Am Wochenende ist Weihnachtsmarkt in Kronberg und mein Sack ist noch nicht sehr voll.

Nebel

Die Verscheuchte

von Else Lasker- Schüler

Es ist der Tag in Nebel völlig eingehüllt,

Entseelt begegnen alle Welten sich –

Kaum hingezeichnet wie auf einem Schattenbild.

….. das ist nur die erste Strophe des eines Gedichtes über Liebeskummer. Den habe ich nicht deshalb endet das hier. Aber es geht um den Nebel.

Deutschland ein Wintermärchen es ist immer noch Heine Jahr.

Deutschland ein Sommermärchen – Fussball im Film.

Rödelheim ein Nebelmärchen

heißt der Spaziergang mit Lesung durch den Brentanopark am 2. Dezember. Ich suche den Nebel in der Poesie.

Hinter Bäumen berg`ich mich auch von Else Lasker- Schüler

Hinter Bäumen berg ich mich –

Bis meine Augen

Ausgeregnet haben.

Und halte sie tief verschlossen,

Daß niemand dein Bild schaut.

ich schlang meine Arme um dich

Wie Gerank

Ìch schenkte dir Levkoje

Meines Leibes,

Alle meine Schmetterlinge scheuchte ich

in deinen garten.

Immer ging ich durch Granaten,

Sah durch mein Blut

Die Welt überall brennen

Vor Liebe

Schlage mit der Stirn nun

Meine Tempelwände düster.

Du falscher Gaukler,

du spanntest ein loses Seil.

Wie kalt nun alle Grüße sind.

Mein Herz liegt bloß,

Mein Fahrzeug

Pocht grausig;

Bin immer auf See

O, fühl, ich lande nie.

Novemberpark Be poet

Die Schmetterlinge sind schon in den Süden geflogen oder gestorben.

Ich weiß nicht wo die Eier schlafen und wann sie zur Raupe werden.

Doch wenn die Verpupten schlüpfen, scheuch ich sie auch in deinen Garten.

Im Sommer, nächstes Jahr. Vorher blühen die Kakteen und die Kolibris warten.

Verzeiht den Bäumen das sie nicht so breit werden um sich zu verbergen. I

Im Winter kommt der Fäller.

Doch das rote Auto hat neue Bremsen und Winterreifen.

Die Reise geht weiter.

Die Tempelwände werden bald gestrichen, es ist ja November.

Warum sind die Altare nur so schwer.

Noch hängen Blätter. Roter Strahl für wenige Momente.

Sonnenblick vor schwarzen Wolken.

Noch sind die Pfützen viel zu klein für meine Jacke.

Doch gestern roch es nach mehr und Algen.

Es waren keine faulen Blätter.

Es war der Wind vom Meer und mehr……….

Oskar Pastior

Gedankenheim und Bettenfedern

Scheinsonne, blauhimmel,

das gestern von Morgen.

Floetenquer Barock rockbar.

hier bei dem Schirmbild

Fliegen Fliegen

Dankenge viel so

Dankenge an all die

Menschen lieben.

POETBE

Ein Tagesschoen an lesende all. Sowie zur Erinnereung des kuerzlich verstorbenen Dichter Oskar Pastior.