Wechsel

Ich wünsche allen ein besseres als ein schlechteres, ein schöneres und gesunderes oder wenigstens genauso schönes, gesundes und liebes oder noch liebstes. besseres und auf jeden Fall ein anderes, daß aber auch schöner oder genauso schön nur nicht schlechter als das alte sonderen nur ein gutes neues buntes, freudiges, schönes, aufregendes aber ohne Stress, Ärger, Armut und Krankheit sondern mit Glück, Segen, liebe Reichtum ,Sex und sonstiges mit netten und tollen schönen und lieben und anderen aufregendem aber ruhiges entspanntes und erholsames voller Urlaub Sonne, Mond und Sterne und einen guten Schlaf bei angenehmen Temperaturen, vollen Bauch einigen Kilos weniger und gut durchtrainiert ohne zu sehr zu leiden, Leiden sowiesonicht und auch kein Elend sondern ich wünsche euch wirklich, tatsächliches starkes liebes also ein wie soll ich sagen ein schönes Neues Jahr.

….und das alte kommt nicht wieder und am Samstag ist Salon Franco…….!

Weihnachtsgeschichte 1. Teil

Weiss wie Schnee.

Weiss wie Schnee leuchten tausende Glühlämpchen am großen Weihnachtsbaum des Frankfurter Weihnachtsmarktes. Nieselregen tröpfelt. Gepolsterte Schultern drücken von der Seite. Weihnachtspolonaisen versperren den Weg. Endlich , geschafft. Vor mir liegt der eiserne Steg. Der eiserne Weihnachtssteg über dem Weihnachtsmain hinter dem Weihnachtsmarkt mit dem weißen Lichterkettenweihnachtsbaum. Das Weihnachtsgeschäft brummt.

Die Hochhausweihnachtsbeleutung spiegelt sich im Main. Es Nieselt noch immer.

Ich komme an dem weihnachtlichen christlichen Krankenhaus vorbei. Einige Meter weiter strahlt das schneeweiße Licht des Parkhauses auf die Kreuzung. Noch ein paar Meter. Ein paar Meter zur Schulstraße 1a. Im dunklen Licht des Hinterhofes ist Stille. Hinter den hellen Fenstern der Austellungshalle sehe ich Schatten mit Rotweingläsern.

Mehr als 24 junge Kunstpositionen zur Weihnachtsaustellung an weißen Wänden.

Ramons Foto an der Wand ist grau. Nackte Beine baumeln wie in den Raum. Aufgehängt. Tod durch Strangulation. Darunter Bücher. Geschlossene Bücher. Im Hintergrung ein weißer Plastikstuhl. Der Rahmen ist schwarz.

Der Weihnachtsbaum aus Plastikspielfiguren zieht Kinderhände an. Der Tisch am Eingang ist nicht hoch genug für sie. Eltern ziehne die kleinen weg. Kunst ist teuer . Kunst ist fragil.

Aus der letzen Ecke des Raumes leuchten Mädchenaugen von einem Bild entgegen. Darüber steht Respekt.

Respekt ist ein vergessenes Wort. Ein Weihnachtswort. Ein in die Ecke gehängtes Wort.

Ich packe das Wort in den Jutesack und gehe hinaus. Am Wochenende ist Weihnachtsmarkt in Kronberg und mein Sack ist noch nicht sehr voll.

Nebel

Die Verscheuchte

von Else Lasker- Schüler

Es ist der Tag in Nebel völlig eingehüllt,

Entseelt begegnen alle Welten sich –

Kaum hingezeichnet wie auf einem Schattenbild.

….. das ist nur die erste Strophe des eines Gedichtes über Liebeskummer. Den habe ich nicht deshalb endet das hier. Aber es geht um den Nebel.

Deutschland ein Wintermärchen es ist immer noch Heine Jahr.

Deutschland ein Sommermärchen – Fussball im Film.

Rödelheim ein Nebelmärchen

heißt der Spaziergang mit Lesung durch den Brentanopark am 2. Dezember. Ich suche den Nebel in der Poesie.

Hinter Bäumen berg`ich mich auch von Else Lasker- Schüler

Hinter Bäumen berg ich mich –

Bis meine Augen

Ausgeregnet haben.

Und halte sie tief verschlossen,

Daß niemand dein Bild schaut.

ich schlang meine Arme um dich

Wie Gerank

Ìch schenkte dir Levkoje

Meines Leibes,

Alle meine Schmetterlinge scheuchte ich

in deinen garten.

Immer ging ich durch Granaten,

Sah durch mein Blut

Die Welt überall brennen

Vor Liebe

Schlage mit der Stirn nun

Meine Tempelwände düster.

Du falscher Gaukler,

du spanntest ein loses Seil.

Wie kalt nun alle Grüße sind.

Mein Herz liegt bloß,

Mein Fahrzeug

Pocht grausig;

Bin immer auf See

O, fühl, ich lande nie.

Novemberpark Be poet

Die Schmetterlinge sind schon in den Süden geflogen oder gestorben.

Ich weiß nicht wo die Eier schlafen und wann sie zur Raupe werden.

Doch wenn die Verpupten schlüpfen, scheuch ich sie auch in deinen Garten.

Im Sommer, nächstes Jahr. Vorher blühen die Kakteen und die Kolibris warten.

Verzeiht den Bäumen das sie nicht so breit werden um sich zu verbergen. I

Im Winter kommt der Fäller.

Doch das rote Auto hat neue Bremsen und Winterreifen.

Die Reise geht weiter.

Die Tempelwände werden bald gestrichen, es ist ja November.

Warum sind die Altare nur so schwer.

Noch hängen Blätter. Roter Strahl für wenige Momente.

Sonnenblick vor schwarzen Wolken.

Noch sind die Pfützen viel zu klein für meine Jacke.

Doch gestern roch es nach mehr und Algen.

Es waren keine faulen Blätter.

Es war der Wind vom Meer und mehr……….

Oskar Pastior

Gedankenheim und Bettenfedern

Scheinsonne, blauhimmel,

das gestern von Morgen.

Floetenquer Barock rockbar.

hier bei dem Schirmbild

Fliegen Fliegen

Dankenge viel so

Dankenge an all die

Menschen lieben.

POETBE

Ein Tagesschoen an lesende all. Sowie zur Erinnereung des kuerzlich verstorbenen Dichter Oskar Pastior.

Reiseliteratur

Es gibt wohl kaum Autoren die nicht Literatur auf Reisen oder an anderen Orten geschrieben haben. Ingeborg Bachmann hat mehr in Rom geschrieben, als in Klagenfurt.

Die Linzer Literaten (lieben Linzertorte)und Kuenstler haben ihre Literatisch kuenstlerische Veranstaltung Geisterstadt hier in Ceksky Krumlov mit viel Fuehrungen, Polka und Jazz beendet. Der Literat ihrer Stunde war Kubin / Die andere Seite.

Vatclav Havel war zwangsweise Brauereihelfer und schrieb neben Theaterstuecken Visuelle Poesie.

Hier etwas von mir zu diesem Thema /

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– – TAKTAK

Back

Die Wege der neuen Backpacker nehmen andere Wege. Ein Netz von Hostels mit Kleinbusverbindeungen ziehen sich von Berlin nach Prag und C. Krummlov. Von dort weiter ueber Linz nach Ost und West. In C.Krumlov trat die Band Miou Miou im Hostel auf. Die tschechische Saengerin sang franzoesisch und der Bassist und seine Freundin gehen nach Muenchen zum studieren, ein Abschiedsabend. Die Australier neben uns bleiben noch. Dann reisen sie nach Belin und fliegen von Frankfurt zurueck. Meine Route waere von Linz nach Wien, Budapest, Bukarest, ja unbedingt Bukarest und dann ueber Sophia nach Istanbul auf eine der Dachterassen ueber dem Bosporus. Ein Paar Tage mit dem Schiff nach Mamara und zurueck mit dem Bus Istanbul/Frankfurt zum Hauptbahnhof. Dann sitze ich mal wieder in dem kleinen Raum mit Giebeldaechern vor dem Fenster. Inoxkapell kommt und geht nach Wiesbaden und Berlin, die anderen reisen von Berlin und Prag nach C. Krummlov dann ueber Linz weiter nach Wien ……………… bis sie irgentwo auf der Welt zu Hause sind.

AHOI!

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Wege

Es ist ein neues Gefuehl im Internetcafe zu schreiben. Besonders in einem Land das mehr Zeichen und Laute hat als zu Hause. Ausserdem ist die Anordnung eine andere. Beispiel zur Lautdichtung : [ ] Es geschieht natuerlich nichts, da ich es nicht schaffe die schoensten Zeichen zu oeffnen. Aber wie bemerkt gibt es kein oe und kein ue und kein ae, dafuer schreibe ich ue, oe, ue!

Die Blaetter im Boehmerwald werden rot und gelb, aber eine gewisse Waerme erlaubt das Trinken des Cafe/s draussen.

Das Internetcafe befindet sich im Schlosstrakt, am ersten Hof, vor dem Graben mit den Baeren, die den ganzen Tag Aepfel und Moerhren essen.

Ab morgen bin ich in einer Geisterstadt. Linzer Literaten (welch Wort/Linzer Literaten lieben Linzertorte!) ja, Linzer Literaten und Kuenstler machen einen Ausflug zu ihren tschechischen Kollegen.

Kubin und die Auswirkungen des Massentorismum. Heisst das Thema. Kubin, einer der ersten fantastischen Maler und Literaten (Buch/Die andere Seite) hat um die Jahrhundertwende hier viel geschrieben. Egon Schiele hat man wieder vertrieben, weil er nakte junge Maedchen gemalt hatte, aber ich darf bleiben.

Geisterstadt die Geisterbend sieht ueber den Marktplatz macht in einer Muehle, Musik samt Lesungen und Performance. Das Ganze endet um 7.26 morgens zur Sonnenaufgangslesung auf der Schlossterasse, ein Format das sicher auch fuer Frankfurt geeignet ist. Gefolgt von Fuehrungen, die auch meinen Schreibraum einbeziehen, endet alles am Bahnhof bei Musik und Rueckfahrt.

Wenn ich schon bei Fantastik bin, puenktlich um 22.00 fahren die Kraene der Flutlichtanlagen und Scheinwerfer aus den alten Gassen hinauf. Elektrische Lagerfeuer gluehen am Schloss und die Dreharbeiten fuer Kastell 2 oder so beginnen.

Das ist nicht natuerlich. Wie die Chinesen mit den mittelalterlichen Kostuemen.

Es ist fantastisch hier. Noerdlich vin Linz suedlich von Budweis und oestlich von Passau mit der zweitgroessten Burg diese Landes.

Neue Wege,

neue Orte,

und immer die selben Zeichen.

Be Poet Na Sledano

Goehte zum Anfang

Erinnerung

Willst du immer weiter schweifen?

Sieh, das gute liegt so nah.

Lerne nur das Glück ergreifen,

denn das Glück ist immer da.

J.W.Goethe

Bei den Anfängen dieses Blogs muß der gute alte Johann Wolfgang herhalten. Es ist ja auch noch der 11. September und der Papst erzählt etwas von der Schwerhörigkeit Gott gegenüber. Mir fällt es schwer überhaupt jemand hörig zu sein, obwohl ich auch gerne mal zuhöre, aber dann doch lieber dem Goehte. Schade ist nur das er nicht erklärt hat, wie man es lernt das Glück zu ergreifen, aber das muss wohl jeder und jede für sich herausfinden. Jedenfalls …..hinter dem Bildschirm geht es weiter und heut scheint die Sonne. BEPOET