Nature On Off Ausstellung

Ausstellung
NATURE ON OFF
Gastausstellung an zwei Ausstellungsorten in Frankfurt
Eröffnung: Freitag, 29. Juli, 19 Uhr im Ausstellungsraum EULENGASSE
Eröffnung: Samstag, 30. Juli, 17 Uhr im BePoet Aktionsraum

Kooperationsprojekt zwischen Le Bureau d’Art et de recherche und Ausstellungsraum EULENGASSE + BePoet

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Wir freuen uns, Sie zur Ausstellung
NATURE ON OFF einzuladen, die im Rahmen des Kooperationsprojekts zwischen Le Bureau d’Art et de recherche, Roubaix (FR) und Ausstellungsraum EULENGASSE, Frankfurt (DE) stattfindet.

29. JUL – 21. AUG 2022 an zwei Ausstellungsorten in Frankfurt

Vernissage Freitag, 29. JUL, 19 Uhr im Ausstellungsraum EULENGASSE
Einführung durch die Kuratoren Guillaume Krick (CA|FR) und Romain Rambaud (FR)

Vernissage Samstag, 30. JUL, 17 Uhr im BePoet Aktionsraum
Performance Aïda Lorrain (CA|FR)
Draußen: I LOVE TO SPIN BLACK WAX FOR YOU DJ-Set Tula Trash

Finissage Sonntag, 21. AUG, 15 Uhr im Ausstellungsraum EULENGASSE
Künstlergespräch Guillaume Krick (CA|FR)

Ausstellende KÜNSTLER*INNEN

Gianin Conrad (CH) https://www.gianinconrad.ch
Bertrand Gadenne (FR) https://www.instagram.com/bertrand_gadenne
Clara Juliane Glauert (DE) https://www.clarajuliane-glauert.de
Joëlle Jakubiak (FR) https://www.instagram.com/jakubiakjoelle
Jean-Baptiste Janisset (FR) http://www.jeanbaptistejanisset.com
Guillaume Krick (CA|FR) http://www.guillaumekrick.com
Régis Perray (FR) http://www.regisperray.eu
Romain Rambaud (FR) https://romainrambaud.com
Marion Richomme (FR) https://www.facebook.com/richommemarion
Villard & Brossard (FR) https://www.instagram.com/villardxbrossard

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> Ausstellungsraum EULENGASSE
Seckbacher Landstraße 16, 60389 Frankfurt am Main
www.eulengasse.de

> BePoet Aktionsraum
Langenhainer Straße 26 Ecke Idsteiner Straße
60326 Frankfurt-Gallus

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Ausstellungsraum EULENGASSE und Le Bureau d’Art et de Recherche (Roubaix, FR) starten gemeinsam die Phase 1 von Trans Europe Express, einem Gemeinschaftsprojekt mit der Ausstellung »Nature ON OFF». Das vom Le Bureau d’Art et de Recherche initiierte Projekt TEE will ein nachhaltiges Netzwerk zwischen künstlerischen Strukturen und Künstler*innen in den europäischen Hauptstädten aufbauen. Indem sie die Metapher der Eisenbahnlinien verwenden für ihre gemeinnützigen Strukturen, sind die Künstler/Kuratoren, ihre Gäste und die Partner*innen bestrebt, ihre künstlerischen Szenen durch die Heterogenität ihrer Vorschläge zu beleben.

Nature ON OFF, ist ein kuratorischer Vorschlag von Guillaume Krick und Romain Rambaud.

Ausstellende Künstler*innen:
Gianin Conrad (CH) | Bertrand Gadenne (FR) | Clara Juliane Glauert (DE) | Joëlle Jakubiak (FR) | Jean-Baptiste Janisset (FR) | Guillaume Krick (FR-CA) | Régis Perray (FR) | Romain Rambaud (FR) | Marion Richomme (FR) | Villard & Brossard (FR)

Die Ausstellung wird freundlich unterstützt duch:
Vertretung der Regierung von Québec in Deutschland
Représentation du Québec en Allemagne
Québec Government Office in Germany

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Nature ON OFF

»La nature, ça n’existe pas« – »Es gibt so etwas wie Natur nicht«.

Dieses Zitat des Anthropologen Philippe Descola bringt uns dazu, die Idee der Natur zu überdenken. Sein Werk hat unsere Beziehung zur lebendigen Welt tiefgreifend verändert und skizziert eine neue Möglichkeit, den Menschen mit der nichtmenschlichen Welt zu verbinden. Die Künstler*innen und Kuratoren Guillaume Krick und Romain Rambaud haben sich von diesen neuen Interpretationen einer auf den Kopf gestellten Welt inspirieren lassen, um eine Ausstellung zu entwickeln, die diese neue Verbindung zur Realität hinterfragt. Das Ziel dieser Ausstellung ist es, eine Vielzahl von künstlerischen Positionen zu präsentieren, die durch die Art und Weise, wie sie unsere Beziehung zur lebendigen Welt in Frage stellen, vereint sind.

Diese »lebendige Welt« ist im weitesten Sinne zu verstehen: natürlich in Bezug auf Pflanzen und Tiere, aber auch aus geologischer und archäologischer Sicht und sogar in Bezug auf Darstellungen in der Kunstgeschichte. So beziehen die an dieser Ausstellung beteiligten Künstler*innen Position, hinterfragen und entwickeln alternative Sichtweisen, um auf zeitgenössische Themen im Lichte des Anthropozäns hinzuweisen.

In einer Zeit, in der die menschliche Spezies die Erde dominiert, in der die Urbanisierung und die Ausbeutung der Ressourcen zum Klimawandel führen und ganze Ökosysteme an den Rand der Implosion treiben, haben wir diese Realität indirekt, durch die Vermittlung eines Bildschirms, zur Kenntnis genommen. Doch nun scheint die lebendige Welt plötzlich wieder in den Mittelpunkt unserer Aufmerksamkeit zu rücken und uns daran zu erinnern, dass wir immer ein Teil von ihr waren und sein werden. Unsere Ausstellung möchte unsere Art und Weise, »in der Welt zu sein», erkunden, und wie aktuelle Ereignisse wie der Klimawandel oder Covid unsere Art und Weise, die Welt künstlerisch darzustellen und sich vorzustellen, in Frage stellen.

Die Künstler*innen der Ausstellung greifen diese Frage auf eine kritische Art und Weise auf, die eine poetische Verschiebung zwischen ihren Positionen und der Realität ermöglicht. Sie entwickeln ihre Arbeiten zwischen einer künstlichen, dystopischen Welt, zwischen Verschwendung, Übersättigung und Apokalypse und der Möglichkeit eines möglichen besseren Morgens. Wir können auch eine Art Utopie sehen, die durch Kunstwerke miteinander verbunden ist, in denen sich die Pflanzen-, Tier- und Mineralwelt friedlich oder brutal mit den Menschen vermischt. Diese »belebten« Ideen werden in der Malerei und der Bildhauerei erforscht und bringen uns dazu, die lebendige Welt wieder bewusst in unseren Alltag zu integrieren. Durch die ihnen zugrunde liegenden Gedanken und Gesten bringen diese künstlerischen Positionen die Notwendigkeit einer Evolution der menschlichen Gesellschaft zum Ausdruck, um eine friedlichere Beziehung zur lebendigen Welt herzustellen.

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Biografien der Künstler*innen:

Gianin Conrad (CH)

Gianin Conrad ist in Chur in der Schweiz geboren. Er arbeitet in verschiedenen Medien. Sein Werk umfasst Skulptur, Plastik, Installation und Performance. Den gelernten Bildhauer beschäftigen immer wieder grundlegende Themen seiner Disziplin: Raum, Form und dessen Negativ, die Hohlform, wobei im Zentrum immer die Frage nach den Möglichkeiten der heutigen Plastik steht. Die Geschichte der Plastik und die damit einhergehende Auseinandersetzung mit der menschlichen Gestalt sind dabei wichtige Bezugspunkte. Seine Herkunft schlägt sich zudem in einem gesteigerten Interesse für den alpinen Raum nieder. Zu der Tätigkeit als bildender Künstler kommen seit neuerem Produktionen im Bereich des Musiktheaters dazu. Weiter organisiert und kuratiert Conrad auch Ausstellungsformate im Bereich der Bildenden Kunst wie beispielsweise den Kunstraum »Scala Trun« oder als Assitenzkurator die Art Safiental.

Seit 2006 hat er regelmäßige Ausstellungen in der Schweiz, Österreich, Deutschland, Belgien und Griechenland. Als Beispiele zu erwähnen sind Einzelausstellungen in der Kunsthalle Winterthur, Schweiz, im Engländerbau in Vaduz (Liechtenstein), in der Galerie Base Alpha in Antwerpen, Belgien, und in Wien in der Notgalerie. Seine Arbeiten sind in verschiedenen Sammlungen vertreten.

https://www.gianinconrad.ch/
https://www.instagram.com/gianinconrad/

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Bertrand Gadenne (FR)

Bertrand Gadenne (1951) ist ein französischer Künstler. Er verwendet Video- und Diaprojektionen in installativen Umgebungen, um die fiktive Wahrnehmung des Bildes zu erforschen, und arbeitet im öffentlichen Raum, um seltsame und faszinierende nächtliche Erscheinungen zu schaffen. Seine Arbeit erforscht verschiedene Kategorien der Darstellung der natürlichen Welt: Tier, Pflanze, Mineral und Mensch. Er stellt Fragen zur Projektion von Videobildern, indem er die Darstellung der Welt im Zusammenhang mit der architektonischen Beschaffenheit des Projektionsortes untersucht. Die Arbeit von Bertrand Gadenne resultierte in der riesigen Projektion eines Tieres an den Seiten von Gebäuden und in einem Schaufenster in einer Straße. Er entwickelte mehrere nächtliche Videoprojektionen an verschiedenen Orten im Stadtzentrum. In der Dunkelheit ist es eine wundersame Erscheinung – die Natur in Übergröße, die ihre ganze räuberische Bedrohung und Schönheit zeigt. Gadennes Arbeit erinnert uns an die Dominanz der Natur und die zerbrechliche Präsenz der menschlichen Kultur in diesem abgelegenen Gebiet. Die absurden Dimensionen des Werks führen es in den Bereich des Alltäglichen.

bertrandgadenne@orange.fr
https://www.bertrand-gadenne.com/
https://www.instagram.com/bertrand_gadenne/?hl=fr

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Clara Juliane Glauert (DE)

Clara Juliane Glauert wird 1979 in den U.S.A. Geboren, wächst in Deutschland auf und studiert an der Muthesius-Hohschule Kiel und an der Ecole Supérieure des Beaux-Arts de Nantes. Ihre Ausbildung in Malerei und Grafik sowie in Literatur und Sprachwissenschaft beeinflusst ihren künstlerischen Standpunkt massgeblich. Ihre überwiegend zeichnerische Tätigkeit konzentriert sich auf Brüche und Kontinuitäten zwischen Vergangenheit und heute.
Mit bewusst gewählter, ungewöhnlicher Bildsprache erforscht und kommentiert sie die Gegenwart. So werden die Exzesse der Wirtschaft in zeitgenössische, mittelalterlich anmutende Buchmalerei übersetzt, die die Gefahren für Mensch und Umwelt wie surreal verzerrte Träume erscheinen lassen. Und der Einfluss unbewältigter Vergangenheit wird in Kalligramm-Porträts deutlich, die sie von Schülern mit Migrationshintergrund oder auch von den Generationen ihrer eigenen Familie anfertigt.
Ihre Arbeit war in französischen und internationalen Galerien in Deutschland, Griechenland und der Schweiz sowie auf Messen wie Drawing Now Paris und Platforms Project in Athen zu sehen. Eine Einzelausstellung fand 2020 im Musée de La Piscine in Roubaix (unter dem Künstlernamen Eva Tornow) statt.
Clara-Juliane Glauert lebt und arbeitet in Roubaix bei Lille, Frankreich.

clara.glauert@gmail.com
https://www.instagram.com/clara_juliane_glauert/

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Joëlle Jakubiak (FR)

Joëlle Jakubiak (1983) ist eine französische bildende Künstlerin. Im Jahr 2010 erhielt sie das DNSEP (Higher National Diploma of Plastic Expression) mit den Glückwünschen der Jury, der School of Fine Arts in Dunkerque. Danach ging sie für drei Monate nach China, um dort eine Residency zu absolvieren. Dies führte zu einer persönlichen Ausstellung im Little Black House (China) mit dem Titel »Analogy».
Im Jahr 2015 erhielt sie ein Stipendium des Regionalrats von Hauts-de-France zur Förderung des künstlerischen Schaffens. Im Jahr 2018 erhielt sie den Preis des Maison de la Culture de Tournai in Belgien. Sie wird von der Galerie-Buchhandlung L’espace du dedans vertreten und arbeitet mit der Galerie Provost-Hacker in Lille zusammen. Seit 2017 hat sie einen Workshop im Rahmen des Vereins Fructose in Dunkerque.
Obwohl es keine Fotografie enthält, ist das Werk von Joelle Jakubiak formal gesehen im Zentrum des fotografischen Bereichs angesiedelt. Wenn die Natur die Spuren der Prozesse bewahrt und die Spuren der Zeit aufbewahrt, so zeigt das Werk von Joelle Jakubiak die die Vorgänge, die zur Herstellung von Abzügen führen. Sie nähert sich dem Lebendigen durch den Abdruck. Ihr minimaler Ansatz bevorzugt rohe Materialien, rudimentäre Werkzeuge und auch die Wiederholung von einfachen Gesten.

jakubiakjoelle@gmail.com
https://www.jakubiakjoelle.com/
https://www.instagram.com/jakubiakjoelle/

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Jean-Baptiste Janisset (FR)

Jean-Baptiste Janisset (1990), ist ein französischer Künstler, der in Marseille lebt. Der Absolvent der Hochschule der Schönen Künste in Nantes hat seine Werke bereits in Japan, Benin, Deutschland, Algerien und Dänemark ausgestellt und in Paris an Veranstaltungen wie dem Prix de la Fondation Emerige, dem Salon Jeune Création oder dem Salon de Montrouge teilgenommen. 2020 stellte er in einer Einzelausstellung im Atelier Chiffonnier in Dijon, in der Galerie Alain Gutharc (Paris) und in einer Gruppenausstellung im MRAC Sérignan aus, die von Charlotte Cosson und Emmanuelle Luciani kuratiert wurde. Im Jahr 2021 wurde er zur Gruppenausstellung »Possédé.e.s« im Mo.Co Montpellier eingeladen, kuratiert von Vincent Honoré.
Im Rahmen der Manifesta 13 nahm er an der Gruppenausstellung »Anima Nundi« in der Abtei Sainte-Victor unter der Leitung von Emmanuelle Luciani teil und installierte die monumentale Skulptur »Sourire aux anges du Frioul« auf der Insel Frioul (FR) am Rande des PAC Provence Art Contemporain. In seiner Praxis der Skulptur nach dem Abguss stellt er Formen wieder her, indem er sie in Umgebungen inszeniert, die ihnen eine sakrale Aura verleihen.
jeanbaptistejanisset@gmail.com
www.jeanbaptistejanisset.com
https://www.instagram.com/jeanbaptistejanisset/

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Guillaume Krick (QC-CA / FR)

Guillaume Krick (1981) ist ein französisch-kanadischer Künstler. Nach einem Jahr an der Fakultät in Montreal setzte er seine Ausbildung an der École des Beaux-Arts in Nantes, Frankreich, fort, wo er einen Bachelor of Fine Arts erwarb. Anschließend studierte er an der HGB in Leipzig und der KH Weißensee, bevor er 2006 nach Nantes zurückkehrte, um seinen Master-Abschluss zu machen. Seit 2019 unterrichtet er Bildhauerei an der École supérieure d’art de Dunkerque-Tourcoing.

Er nahm an zahlreichen Ausstellungen in Europa teil, insbesondere an »Flooring Horizons« im Museum von La Roche-sur-Yon (2014), dann im Kanadischen Kulturzentrum, Paris (2015), »So sang er pennt warsam« in der Galerie Kasko, Basel (2015) und auf der Slick 10 Art Fair, Paris (2015), »Personnal Structures« im Palazzo Mora, im Off-Rahmen der Biennale von Venedig (2017), »Limer l’étau«, Galerie de l’UQAC, Chicoutimi (2017), »Bons baisers de« , Bureau d’art et de recherche, Roubaix (2020), Lille World Design Capital 2020, Monastère des Clarisses, Roubaix.

Im Laufe seiner Karriere hat Guillaume Krick einen engagierten multidisziplinären Ansatz entwickelt, der von den Sozialwissenschaften und Feldstudien im Bereich der Geografie inspiriert ist. Er interessiert sich für die anthopogenen Auswirkungen unserer Welt. In seinen jüngsten Skulpturen gibt es eine Beziehung zu den geologischen Kräften. Sie sind zufällig entstanden, wie ein Beschleunigungsprozess im Labor, bei dem mineralische Materialien zusammen mit geschmolzenen Kunststoffabfällen aggregiert und verdichtet werden.

g.krick.art@gmail.com
www.guillaumekrick.com
https://www.instagram.com/guillaumekrick/

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Régis Perray (FR)

Régis Perray (1970) ist ein französischer Künstler. Seit seiner künstlerischen Ausbildung an der Ecole des Beaux-Arts in Nantes beschäftigt sich Régis Perray mit Böden, insbesondere mit deren Reinigung und Instandhaltung. Friedhöfe, religiöse Gebäude, Werkstätten und verlassene Häuser – diese verschiedenen Orte sind Gegenstand von Interventionen im Modus der Subtraktion, die er durch Video oder Fotografie dokumentiert. Der Künstler »entstaubt« die Böden, indem er auf den Einsatz von Elektrowerkzeugen verzichtet, um sich selbst Zeit zu geben, seinen Körper im wahrsten Sinne des Wortes in Aktion zu setzen. Régis Perray treibt einige seiner Interventionen ins Absurde, indem er endlose Projekte in Anlehnung an den Sisyphos-Mythos durchführt, wie z. B. die Säuberung einer Zufahrtsstraße zu den Pyramiden von Gizeh in Ägypten im Jahr 1999. Mit zahlreichen Projekten in Frankreich, Belgien, Ägypten, Polen, Südkorea, den Vereinigten Staaten, Deutschland usw. stellt der Künstler im Rahmen einer »ästhetischen und sensiblen Archäologie« die Lesbarkeit von Böden und Territorien wieder her.

http://www.regisperray.eu/
https://www.instagram.com/explore/tags/regisperray/
contact@regisperray.eu

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Romain Rambaud (FR)|

Romain Rambaud (1981) ist ein französischer bildender Künstler. Er studierte an der EESAB in Rennes (École Européenne Supérieure d’Art de Bretagne) sowie an der MMU, Manchester Metropolitan University (UK), Interaktive Kunst. Romain Rambauds Werk entfaltet sich in Volumen wie Furchen der Möglichkeiten, die aus verschiedenen Experimenten bestehen, in denen sich in einer manchmal glücklichen Kollision beobachtete Zeichen, gesammelte Objekte und angetroffene Räume vermischen. Er entwirft und produziert Skulpturen und Installationen durch die Manipulation verschiedener Materialien. Diese Forschungen konzentrieren sich auf die Begriffe des Lebendigen, des Konstruierten und des Raums, der mit den verschiedenen Territorien und Umgebungen verbunden ist. Seine Arbeiten wurden mehrfach in Einzel- und Gruppenausstellungen präsentiert, auch im Rahmen von Residenzen in Frankreich und im Ausland. Außerdem ist er Dozent für ATR (Kunst und Technik der Darstellung) an der ENSAB in Rennes, der Nationalen Schule für Architektur in der Bretagne, und an der LISAA Nantes, der Hochschule für angewandte Kunst im ARCM (Studio für Farb- und Materialforschung) für Mode- und Textildesign. Darüber hinaus hat er mehrfach an Projekten für Theater und urbane Szenografie mitgewirkt. Sein Status als Mitglied des interdisziplinären Kollektivs Extra-Muros bietet ihm außerdem die Möglichkeit, seine Arbeit an Szenografie und performativem Theater zu vertiefen.

www.romainrambaud.com
https://www.instagram.com/romain.rambaud/
rom.rambaud@gmail.com

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Marion Richomme (FR)

Marion Richomme (1986) ist eine französische bildende Künstlerin und lebt und arbeitet derzeit in La Menuiserie 2 in Quesnel-Aubry. Sie hat ihr Studium an der Hochschule der Schönen Künste in Nantes abgeschlossen und hat in letzter Zeit in Paris, Nantes, Straßburg und Brüssel ausgestellt.
Durch die Anwendung geeigneter Studienmethoden aus verschiedenen Bereichen kreiert, definiert und analysiert sie neue Arten von Tieren, Pflanzen und Mineralien. Sie studiert, testet und enthüllt die Materie durch Gravieren, Aushöhlen, Anspitzen, Furchen, Runzeln, Streifen, Ausrichten und Wiederholen… Durch die künstlerische Aktion versucht sie, der Frage nachzugehen, wie sich die natürliche Form bildet? Durch welche Handlung ist sie das Ergebnis? Ihre künstlerische Bestandsaufnahme bedient sich realer wissenschaftlicher Ansätze und hält sich an die für sie geltenden Standards: Zeichnungen, Fotografien und Modelle. Sie nutzt die Klassen und Techniken der taxonomischen und systematischen Gruppierung, um eine neue Stufe des Tier- und Zellreichs zu erfinden. Die Biologie und ihre Geheimnisse werden durch die persönliche Geschichte und Erkundung der Künstlerin enthüllt. Ihre Arten nehmen die Form einer taktilen Phantasie an, die in Porzellan, Steingut oder Steingut geschaffen wird.

www.marionrichomme.com
https://www.instagram.com/richommemarion/
richomme.marion@gmail.com

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Villard & Brossard (FR)|

Julie Villard (1992) und Simon Brossard (1994) arbeiten seit 2016 als Duo.
Ausgebildet an der Beaux-arts von Cergy, spielen sie eine Kunst der Transformation, bei der die Formen nie erreicht werden, sondern potenziell wiederverwendbar sind, die diesen bitter-süßen Geschmack von verfaulten Früchten eines Opus krank von seinem Exzess zu haben scheinen. Stehend oder hängend, ihre Skulpturen sind frontal wie archaische Totems zu sehen. Von menschlichem Ausmaß, sind sie aus Abfallelementen gemacht, die wie Zeugen dessen wirken, was die westliche Gesellschaft overcunsum. Im Laufe der verschiedenen Serien lässt ein formales Repertoire Staubsauger und Sexspielzeug, medizinische Geräte und Stoffe, Nippes und Kabelschwärme erkennen. Das Künstlerduo mobilisiert einen Kompositionsprozess, der aus den verschiedenen Teilen die vorherige Herkunft und Funktion vergessen lässt.
Ihre Arbeit war Gegenstand mehrerer Einzelausstellungen in Frankreich und Europa, darunter : Motorcycle Engine, Future Gallery (Berlin, 2018); MENU, Galerie Exo Exo (Paris, 2018).
Zu ihren Gruppenausstellungen gehören La triennale de Bruges, (2021); Transnatura, Galerie 22,48 m2 (Paris, 2019); L’institut d’esthétique, Palais de Tokyo (Paris, 2017); Klub Fiesta, Kunstzentrum Plato Ostrava (Tschechische Republik, 2017).

https://www.instagram.com/villardxbrossard/

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