Archiv für Januar 2010

Cut up

Methode in der Literatur die den Zufall und die Montage einbaut.

Auf dem Küchentisch liegen die Coktailtomaten neben sieben Champions. Wie konnte ich es zulassen das sich die Gitter in meinen Gedanken einbetonierten. Der nicht fassbare Streß, Arbeitsabläufe und Geldnot ziehen an der Kreativität. Der Körper fordert seinen Schlaf.
Schlafentzug ist eine Therapieform gegen Depression.
Der Schnee in Frankfurt ist fast weggetaut. Noch zieht der kalte Nebel über die Baustellen. Weil mir die Farbe fehlte, habe ich gestern zwanzig rote Tulpen gekauft. Draußen ist es immer noch grau und ich sehne mich nach dem Schwarz der Nacht.Das Rot der Coktailtomaten neben den sieben Champions ist intensiver als das Rot der Tulpen. Die Kreativität ist eine Baustelle. Arbeitsabläufe sind Deppressionen und Geld ist ein kalter Nebel. Ich steige auf den Küchentisch und gieße die Reste des kalten Kaffees in die Ritzen der Gitterstäbe. Wenn es nochmal friert, sprengt das Wasser die Stäbe aus meinen Gedanken. Die Kreativität zieht die Gitter aus dem Körper und ich fühle mich wie ein Champion, und stecke mir eine Tulpe ins Haar. Draußen.

Hinter Gitter auf ein neues!

Nachdem die Lesung im Dezember wegen kaputten Heizung ausgefallen ist, wird sie am Donnerstag den 28.1. ab 19.30 wiederholt.
Wortundklangbildstelle Hinter Gittern
www.faitesvotrejeu.tk im Klapperfeld 5 Nähe Konstablerwache Frankfurt a. M.
Am Donnstag den 21.1. kann Hermann Nitsch und Muse im Kunstverein Lola Montez erlebt werde. Breite Gasse Frankfurt.

Am Sammstag ist bei der Wohnzimmerlesung bei Peter Oe. H. Hübsch und Jürgen Ploog zu Gast es geht um Cut Up.






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