Archiv für Oktober 2007

Ohrzucker sendet wieder

Vor einiger Zeit hatte ich auf Ohrzucker, einen meiner Lieblingspodcasts, hingewiesen. In Ohrzucker stellt Marcus verschiedene unbekannte Musikinstrumente aus anderen Kulturkreisen oder vergangenen Zeiten vor, es gibt Einführungen in außereuropäische Musik, Wissensbeiträge über über physikalische Hintergründe und vieles mehr – eben Futter für Hirn und Hörnerv, wie der Untertitel seines Podcasts treffend beschreibt. Inzwischen gibt es schon 44 Folgen und es lohnt sich, diese alle der Reihe nach durchzuhören.

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Andere Leseveranstaltungen

Ein paar Tipps für andere Lesungen. Interessant erschien mir die Veranstaltung beim hessischen Literaturforum im Mousonturm Ffm. www.hlfm.de

 

Hessisches Literaturforum im Mousonturm e.V., Waldschmidtstraße 4, 60316 Frankfurt am Main, www.hlfm.de, Tel. 069 – 24 44 99 40, info@hlfm.de
 
  INHALT

   
  Do, 25. Oktober, 20 Uhr: Schule der Arbeitslosen. Joachim Zelter liest
Di, 30. Oktober, 20 Uhr: Gefährliche Verliebtheiten. Lesung mit Antanas Jonynas
   

 
  Do, 25. Oktober, 20 Uhr: Schule der Arbeitslosen. Joachim Zelter liest„Deutschland bewegt sich“ – eine Gruppe von Arbeitslosen auf der Fahrt in ein Fortbildungszentrum. Das Ziel: Selbst Trainer für Arbeitslosenfortbildungen zu werden. Deutschland auf dem Weg in eine Arbeitslosenverwaltungsarbeitsgesellschaft.Joachim Zelters gefeierter Roman „Schule der Arbeitslosen“, der im Frühjahr 2006 bei Klöpfer & Meyer erschien und gleich auf der SWR-Bestenliste landete, hat auch 2007 – im Jahr des beschworenen Aufschwungs, des fortschreitenden Frisierens von Statistiken und Sprache – nichts an Brisanz und Komik verloren.Joachim Zelter, 1962 in Freiburg geboren, studierte und lehrte englische Literatur in Tübingen und Yale. Seit 1997 arbeitet er als freier Schriftsteller. U.a. erhielt er den Thaddäus-Troll-Preis und das Jahresstipendium des Landes Baden-Württemberg 2005. Zuletzt publizierte er die Romane “Die Lieb-Haberin” 2002 und “Das Gesicht” 2003, 2004 erschien sein Erzählungsband “Betrachtungen eines Krankenhausgängers”.In Kooperation mit dem Haus St. Martin am Autoberg in Hattersheim, wo Joachim Zelter am 26. Oktober liest.

5,- / 2,50

Di, 30. Oktober, 20 Uhr: Gefährliche Verliebtheiten. Lesung mit Antanas Jonynas

Der litauische Lyriker Antanas A. Jonynas ist in diesem Herbst Stipendiat des Landes Hessen. Aber Jonynas ist auch Übersetzer, und als solcher überträgt er deutsche Lyrik ins Litauische: Goethe und Rilke, Schwitters und Bobrowski, und natürlich auch Zeitgenossen, zum Beispiel Werner Söllner. So will Jonynas seinen Aufenthalt in Hessen auch dafür nutzen, deutsche Autoren, die er übersetzt, zu treffen, sich mit ihnen auszutauschen. Anders herum wurden zahlreiche seiner eigenen Gedichte ins Deutsche übertragen.

 
 
   
   

  Ein Tip für Darmstädter
 
im Oktober, genauer 31.10.2007 findet wieder der Darmstädter Spät Lese Abend statt. Die Lesung findet wieder im Herrngarten-Cafe, Darmstadt, Herrngarten statt. Der Eintritt ist frei, der Beginn 20 Uhr.Frau Hildegard Halpaap wird gemeinsam mit ihrer Tochter Karla aus ihrem Buch Briefe Liebender im Zeichen der Zeit lesen.Der vielseitige Autor: Holger Kuhn stellt seine erste Liebesgeschichte vor.Helmut Rittirsch liest aus seinem neuen Buch Die Seele Gottes vor. Helmut Rittirsch gehörte lange Zeit einer streng gläubigen Gemeinschaft an. Seine Thesen sind heftig diskutiert, z. B. www.firmenpresse.de Der Autor Helmut Rittirsch spricht in seinem Buch ganz offen und frei darüber, warum er der Kirche (als ehemaliger Pastor) den Rücken gekehrt hat. Dabei geht es ihm nicht um Kirchenkritik. Was tatsächlich kritisiert wird, sind die (Fehl-)haltungen von Menschen, welche ihren eigenen Gefühlen nicht mehr trauen und ihre einmal gewonnenen Standpunkte am liebsten verewigen würden. Aber eine “Wahrheit”, die der Mensch nicht (mehr) fühlen kann, ist gar keine Wahrheit; sie ist aus der Sicht Rittirsch´s lediglich ein erdachtes Konzept, nichts weiter. Wenn die Kirche (oder auch eine andere Menschengruppe) von >>unumstößlichen Wahrheiten<< spricht, so ist dabei schon immer der dahinter liegende Versuch zu erkennen gewesen, sich zwanghaft gegen Einsprüche von außen abzusichern. Doch eine Wahrheit, die von “Innen” her gestütz wird, muss sich gar nicht
absichern. Alles wirklich “Wahre” ist von Grund auf dialogisch, ungezwungen und offen. Es hat Kraft und überzeugt durch seine ihm innewohnende Stärke, eine Stärke, die für die Menschen spürbar ist. Schon Jesus wusste das zu sagen: “Die Wahrheit wird euch frei machen”. Doch wer, so fragt der Autor, könnte dies aus ganzem Herzen von sich behaupten….?
Die Autoren stehen danach gerne für Fragen und Autogramme zur Verfügung.

Vielen Dank für die Berücksichtigung bei der Veröffentlichung.
Mit freundlichen Grüßen
Erik Schreiber


 
 
   
   

   
  Der nächste Frankfurter Poetryslam findet wieder mit der legendären Jazzband aus Gießen statt. Gast ist ACG Vianen aus NL alles am 9.11. 20.30 www.slamffm.deHier noch ein Foto vom letzten Slam :michaslam07101.jpg
   
   

WortundKlangBild

dirkelffriede

dirkelffriede

Ein kleiner Einblick in die letzte WuKBS
Dirk Hülstrunk und Elffriede beim Soundrawing.

Thema: Fiktive Welten
mit: B-Poet, Dirk Hülstrunk
Gast: Gabi Schaffner (Berlin)

Ein gleichermassen phantastisches wie interdisziplinäres Projekt präsentiert die Berliner Autorin, Fotografin und Audiokünstlerin Gabi Schaffner mit ihren „Finnischen Schneemusiken”.
Gute 3 Jahre hat es gebraucht bis die Schneemusikagentin Gabi Schaffner und die Musikanthropologin Sisukas Poronainen das Material für die finnischen Schneemusiken beisammen hatten.

“Finnish Snow-walks and Dances” ist eine Zusammenstellung von ethnografischen Texten, Liedern, Samples und Soundscapes. Es ist eine kollaborative Produktion, an der verschiedene deutsche und finnische Künstler mitgewirkt haben. Gabi Schaffners Vortrag führt anhand von Musikbeispielen die Zuhörer in das poetische und musikalische Universum des Schnees.

„Finnish Snow-walks and Dances” ist als Langspielplatte und CD mit umfangreichen Beiheift erschienen auf gruenrekorder.

Weitere Texte, Klänge und Musiken sind vom B-Poeten und Dirk Hülstrunk zu hören.

Links:

Gabi Schaffner: www.schaffnerin.net
gruenrekorder: www.gruenrekorder.de
B-Poet: www.bepoet.de
Dirk Hülstrunk: www.soundslikepoetry.de
Kulturnetz Frankfurt e.V.: www.kulturnetz-frankfurt.de

Nächste Wortundklangbildstelle:
Donnerstag, 20. Dezember, 20 Uhr, Thema: Wort Raum Stadt
in der basis frankfurt

Wort&KlangBildstelle :: Wort Raum Stadt

Donnerstag, 10. Dezember 2007, 20:00 Uhr
Eintritt: 5.- €

Thema:
Wort Raum Stadt :: Lesung und Kunst; regionale Künstler

im basis Atelierhaus, Elbestraße 10, 60329 Frankfurt

Infos über die Wort&Klangbildstelle gibt es hier.

Wort&KlangBildstelle :: Fiktionen

Donnerstag, 15. November 2007, 20:00 Uhr
Eintritt: 5.- €

Thema:
Fiktion :: Lesung und Kunst

im basis Atelierhaus, Elbestraße 10, 60329 Frankfurt

Infos über die Wort&Klangbildstelle gibt es hier.

Umbau abgeschlossen

Wir hatten ja bisher unser statischen HTML-Seiten und das Blog nebeneinander laufen. Das hatte sich so ergeben, weil das Blog erst später dazu kam und wir erst im Laufe der Zeit feststellten, dass wir ja alle Inhalte sehr bequem auf dem Blog, das mit dem famosen wordpress im Hintergrund läuft, unterbringen können und es auch wesentlich einfacher ist, die Seiten zu pflegen.

Die alten HTML-Seiten sind nun abgeklemmt, bzw. für diejenigen, die sie gebookmarkt haben, mit einem Verweis zu den neuen Standorten versehen. Die URL wurde so geändert, dass beim Aufruf von www.bepoet.de gleich das Blog erscheint, die Startseite haben wir wegfallen lassen, es erscheint also sofort das poesie::blog. Voll Web 2.0, ey.

Ich hoffe, alles funktioniert soweit und ich habe keinen Link vergessen oder falsch gesetzt. Beim testen konnte ich nichts derartiges feststellen – sollte doch etwas nicht funktionieren, verwirren oder was auch immer, bitte kurz in die Kommentare schreiben – Danke.

Buchmesse und mehr

Die Frankfurter Buchmesse hat begonnen, und mit ihr viele Veranstaltungen, die gleichzeitig laufen.

Morgen Do ab 20.00 in der Basis Elbestr. 10 kämpfen Elfriede, D. Hülstrunk, Deboraha Bernhard und ich mit Beamer, Zeichnungen, Liveklängen, Sprache und Plattenspieler um das Publikum.

Währenddessen verspricht die Batschkapp Halbnackte Bauarbeiter, die dort nur in Ausnahmefällen zu sehen sind. Die Lesereihe dort endet am Sonntag mit Stuckrad-Barre, der schon lange nicht auf Slams war, und dort auch keinen Blumentopf mehr gewinnen wird.

Am Freitag findet der legendäre Buchmessenslam statt, bei dem sich viele Slamer aus ganz Deutschland und USA sehen lassen. 21.00 FH Niebelungenplatz.

Politisch geht es bei der Gegenbuchmasse im Exzess, Leipzigerstr. zu.

Mehrere Tage Literatur aus dem autonomen Umfeld.

Kulinarisch elitär, beim Sehen und Gesehen werden, ist die Freitagsküche bis Sonntag im Atelier Frankfurt, Hohenstaufenstr.! Alles Abends. Gelesen wird dort auch nebenher.

Im Literaturhaus ist alles katalanisch.

Die erste Frankfurter Lesebühne in der Fichardstr., ab 21.00, bringt am Samstag ein wenig Berliner Lesebühnengefühl in die Stadt.

Und wer am Wochenende bei den Publikumstagen der Messe noch nichts gefunden hat, kann immer noch “Hybrid und lieb”, Poesie, bei mir bestellen.

Last Dance im Salon Franco

Kronleuchter

Wie lange machen wir schon den Salon Franco? Ich weiß es gar nicht genau, irgendwann im Jahr 2004 hatten wir die Idee – damals noch mit unserem Schlagzeuger Olly Wetzke – bei Franco im Weinkeller eine Veranstaltungsreihe mit Lesungen und Musik zu machen. Wir hatten wundervolle Gäste – statt sie aufzuzählen verweisen wir auf die bepoet-Linkseite, dort könnt ihr im einzelnen nachlesen/hören/sehen, wer so alles bei uns aufgetreten ist.

Nun macht Franco seine Pizzeria leider zu, wohl noch Mitte des Monats werden die Kronleuchter das letzte Mal leuchten. Wir haben es selber erst letzten Samstag erfahren, so werden die nächsten geplanten Termine im November und Dezember leider nicht mehr stattfinden können.

Schade, wieder eine unkomplizierte Auftrittsmöglichkeit für Musik weniger in Frankfurt und wieder eine eingesessene Kneipe im Stadtteil weniger.

Franco, vielen Dank für die vielen Abende bei Dir und die Möglichkeit, dass wir im wundersammen/wunderbaren Weinkeller unseren Salon machen konnten. Danke auch all den vielen Künstlerinnen und Künstlern, die bei uns gelesen, gespielt, performt haben und natürlich Danke an alle, die uns besucht haben und mit ihrem Eintritt die Leute auf der Bühne unterstützt haben!

Wie geht es jetzt weiter? Zunächst werden wir mit der Wort&KlangBildstelle weitere Veranstaltungen zusammen machen und eine geeignete und bezahlbare Location für reine Musikveranstaltungen suchen. Ich bin zuversichtlich, dass sich da schon was finden wird, erste Ideen gibt es schon, werden aber erst verraten, wenn sie spruchreif sind! Wir werden sowohl hier im Blog als auch im Newsletter berichten.

Salon Franco #28 :: Musik-Spezial mit Stolle & Member

Samstag, 6. Oktober 2007 :: 21:00 Uhr
3 € Kulturbeitrag auf das erste Getränk
Pizzeria/Enotheka Franco
Roßdorfer Straße 40 (Ecke Mainkurstraße)
60385 Frankfurt
[ÖPNV: Bus 34, 43 - StraBa 12 - U-Bahn U4 Station: Bornheim Mitte] Nicht Rollstuhlgerecht

Musik-Spezial :: stolle & member

Gut erholt, frisch gebräunt und mit neuem Schwung geht es nach der Sommerpause wieder weiter mit einem Musik-Spezial mit Stolle und Member und einer elektroakustischen Klangreise …

Informationen über die Beiden: www.myspace.com/emptyblaukraut und im Beitrag weiter unten.






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